Parlamentarische Gruppe fordert Stärkung der Friedensförderung der Schweiz

 

Bern: 18. Juni 2015

Die Schweiz soll sich künftig stärker für die internationale Friedensförderung einsetzen. Dies forderte eine politisch breit abgestützte neue Parlamentarische Gruppe „Friedensförderung“ am Donnerstag in Bern. Gegenstand ihres ersten Treffens war die angekündigte Botschaft zur internationalen Zusammenarbeit der Schweiz 2017-2020. Das Co-Präsidium der Gruppeteilen sich Nationalrätin Evi Allemann (SP) und die Nationalräte Roland Fischer (GLP), Hugues Hiltpold (FDP) und Urs Schläfli (CVP).

 

Im Beisein von Staatssekretär Yves Rossier und den Botschaftern Christian Catrina (VBS) und Claude Wild (EDA) wiesen die Mitglieder der Parlamentsgruppe darauf hin, dass kriegerische Auseinandersetzungen nicht nur in armen Ländern stattfänden, wie die Beispiele der Ukraine und Syriens zeigten. Deshalb müssten im Rahmen der erstmals integrierten Botschaft der internationalen Zusammenarbeit der Friedensförderung genügend Handlungsfreiraum und Ressourcen gewährt werden. Frieden sei kein Unterziel der Armutsbekämpfung. Auch müsse die Abstimmung der zivilen und militärischen Friedensförderung intensiviert werden. Die Friedensförderung sei in der Bevölkerung stark verankert und ein zentrales Standbein des aussenpolitischen Engagements der Schweiz.

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